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  " Sooooo Vital" – Turnen für Sie und Ihn  - Gründungsjahr 84/89   

  • Abteillung
  • Fränkische Schweiz 2008
  • Eifel 2006
  • Bodensee 2005
  • Südtirol 2004

Abteilung Turnen

2014 ist für uns ein großes Jubiläumsjahr. Die Frauengruppe ist dann seit 30 Jahren aktiv und die Männergruppe seit 25 Jahren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist, ...

Wir stellen uns vor!
Alle drei Abteilungen (Senioren-Frauengymnastik, Senioren-Männergymnastik und Wassergymnastik) gibt es bereits schon seit vielen Jahren im TSV. Aber nicht nur darum sind wir ein fester Bestandteil des Vereins, sondern auch aufgrund der Vielzahl der aktiven Mitglieder. Des Weiteren bring en wir uns bei Vereinsfesten auch immer mit Freude ein.Seniorenturnen Männer
Wir sprechen vor allem die Altersgruppe 60-Plus an. Nach oben sind keine Altersgrenzen gesetzt. Für manche ältere Menschen s ind die Anforderungen, die eine „normale Gymnastikübung“ stellt, zu hoch, aber der Wunsch körperlich und geistig aktiv zu bleiben noch immer ungebrochen. Da sind wi r für diese Menschen genau die richtige Sportsparte im TSV. Denn unser Übungsangeb ot ist gerade auf ältere Menschen abgestimmt und erfreut sich großer Beliebt heit. Durch einen angepassten Bewegungsablauf wird der ganzen Körper von Kopf bis Fuß trainiert und das ist gerade immer Alter sehr wichtig.

Das Herz-Kreislaufsystem wird angeregt, gezielte Übungen kräftigen die Muskulatur, den Gelenken verleihen sie Beweglichkeit und Geschmeidigkeit. Es werden Übungen mit kleinen Handgeräten gemacht, aber auch Gedächtnis- und Koordinationsübungen kommen nicht zu kurz. Konzentrations- und
Gleichgewichtstraining bringen Sicherheit und Selbstvertrauen in die Alltagsbewegungen.
Aufgelockert werden die Übungsstunden mit flotter Musik.

Diese Übungsstunden werden von Frauen und Männer gleichermaßen sehr gerne angenommen, dabei kommt vor allem auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Tolle Ausflüge stehen jedes Jahr auf unserem
Programm und sind für alle Aktiven der Höhepunkt des Jahres.
Im August 2013 fuhren wir für 8 Tage nach Murnau, Programm inbegriffen. Wie immer kamen alle Teilnehm erinnen und Teilnehmer begeistert von dem Urlaub zurück und freuen sich schon auf die gemeinsame Fahrt in 2014. Denn was wäre gemeinsam Sporttreiben ohne gemeinsame Geselligkeit.

Lust bekommen? Dann zögern Sie nicht, machen Sie einfach bei uns mit. Sie werden sehen, es wird Ihnen gut bekommen. Wir freuen uns auf Sie!

Abteilungsleiterin Inge Jackl
Beschreibung der Abteilung Aufwärmen, Gymnastik mit und ohne Kleingeräte, Tänze, Spiele, - alles mit Musik
Wie viele aktive und passive Mitglieder hat die Abteilung: In unserer Abteilung sind etwa 82 Aktive und 17 Passive
Wann und wo wird trainiert? Männer:
Montags, 19:00 bis 20:00 Uhr
Stadthalle Hungen
Frauen:
Montags, 16:00 bis 17:00 Uhr
Stadthalle Hungen
Voraussetzung für das Mitmachen Gesund und vital
Veranstaltungen neben der sportlichen Aktivität: Tagesausflüge, Besichtigungen einzelner Firmen, Stammtisch, Faschingsfeier, Frühlingsfest, Grillfeier, Adventsfeier, 8-Tages Ausflüge (Südtirol),
28.09.04 - 03.10.04 Sportgala in Frankfurt am Main
Wissenswertes: 1984 Gründung der Frauengymnastik.
1989 Gründung der Männergymnastik
Sportliche Aktivität im Alter ist gut für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und ermöglicht soziale Kontakte.
Was noch?

Viel Spaß, gute Integration, es wird viel unternommen und so manche Freundschaft geschlossen.

Stimmen aus der Abteilung:
"auf Inge kann man sich immer verlassen, sie bringt sehr viel Frohmut herüber und es ist immer lustig."

"Früher mussten wir zum Arzt - heute gehen wir regelmäßig zur Gymnastik!"

Email an Abteilung
Auf großer Fahrt 8 Tage „Fränkische Schweiz“  

Ausflug in die Schweiz
Nachdem wir in der Vergangenheit schon etliche Reiseziele in Deutschland und Nachbarstaaten bereist haben, hat unsere langjährige Übungsleiterin Inge Jackl und das Busunternehmen Bethke die Fränkische Schweiz als Urlaubsziel ausgewählt.

Nach pünktlicher Abfahrt in Hungen haben wir in Pommersfelden  unsere erste Mittagspause gemacht und anschließend dass Schloss Weißenstein besichtigt. Erbaut wurde die mächtige Schlossanlage im Jahre  1700 von Lothar Franz zu Schönborn, Kurfürst und Erzbischof von Mainz und Bamberg. Er selbst hat den imposanten, wunderschönen Treppenaufgang im Schloss geplant. In den Schlossräumen ist eine der wertvollsten Gemäldegalerie alter,  berühmter Meister untergebracht. Der Schlossinnenhof wird von einem halbkreisförmigen  Marstall umgeben. Weiter ging die Fahrt durch das Wiesenttal bis zu unserem Hotel  „ Goldener Stern“ in Muggendorf. Der Empfang war auf fränkische Art herzlich und ungezwungen. 

Der pensionierte, elanvolle Pfarrer des Ortes war ab den 2. Tag unser Reiseführer für 4 schöne und lehrreiche Tage. Erbaut auf 7 Hügel,  besichtigten wir mit ihm die alte Barock-Stadt Bamberg mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten: den Dom mit den einzigen Pabstgrabmahl in Deutschland von Clemens II., mit Bamberger Reiter  und das Grabmal von Heinrich und Kunigunde mit Motiven von Tillmann Riemenschneider, die Altstadt mit palastartigen , barocken Bürgerhäusern am grünen Markt und den Böttingerhaus – einem prachtvollen Palais. Wegen der besseren Verteidigung ist auf einer Insel in der Pegnitz das berühmte „Alte Rathaus“ erbaut. Imposant sein altes Fachwerk mit farbenfroher Fassadenmalerei. Der Blick schweift weiter zu den am Flussufer gelegenen  romantischen Fischer-Gerber-Färber-Viertel  - genannt  auch „ Klein Venedig“. Unvergessen für viele die Spezialitäten Bambergs: Bamberger Hörnchen, Schäufele und das „Schlenkerla Rauchbier“. Der Name ist entstanden durch den Volksmund. Er nannte einen früheren Bauer des Hauses wegen seines schlenkerten Ganges, der die Folge eines Unfalles war, einfach „ das Schlenkerla“ und verlieh diesen Namen den seit 1678 bestehenden Brauhaus. Der Geschmack des Bieres entsteht durch das Räuchern von Malz mit brennendem Buchenholz.

Nicht nur für Kirchen, Konfessionen und Fürstenhäuser war unser Reisebegleiter  Spezialist, das bewies er am 3. Tag unserem „Landtag“, wo er uns in die Seitentäler links und rechts der Wiesen führte. Das Wildwasser des Flusses ist ein Geheimtipp für Kanu-Fahrer. Den Anfang des Besichtigungsprogramms machte die Teufelshöhle, eine der bekanntesten Tropfsteinhöhlen  in der fränk. Schweiz, wo in früheren Zeiten  Höhlenbären lebten. Es folgte das herrlich gelegene Fränkische Museum in Tüchersfelden, untergebracht im „Judenhof“, dem Schloss zugehörigen Gebäude. Hier ist die Geschichte bis zur Eiszeit, die Entstehung der fränkischen Landschaft und das Leben und Arbeiten der Landbevölkerung zu besichtigen. In diesem Jahr ist im Museum  eine Elisabeth-Ausstellung aufgebaut. Elisabeth lebte zwangsweise für einige Zeit im benachbarten Pottenstein, bevor sie nach Marburg ging. Die Mittagsrast führte uns auf das Hochplateau der Burg Waischenfeld. Nach dem Essen begann es zu regnen. Der Regen richtete keinen Schaden an, denn unser nächstes Reiseziel war in der Gemeinde Lilling ein gepflegter, landwirtschaftlicher Selbstvermarkterhof. Die Informationen über die Arbeit am Hof, den Hopfenanbau, Besichtigung der Hopfen - Trockenmaschine und der eigenen Schnapsbrennerei wurden uns verständnisvoll vorgestellt. Anschließend verwöhnte uns die Chefin im gemütlichen Bauernstüber’l mit Kaffe, selbstgebackener Torte und Schnäpsen aus eigener Herstellung.

Unser 4. Reisetag war unser „Nostalgie-Tag“. Bei herrlichem Wetter unternahmen wir mit der Museumsdampfeisenbahn eine Fahrt nach Ebermannstadt, wo gerade - wie konnte man es besser treffen - heute Kirchweih war. Nach Rundgang, der Stadtbesichtigung mit altem Mühlrad traten wir wieder mit der Museumsbahn die Heimreise nach Muggendorf an. Ein stimmungsvoller Abend, mit Alleinunterhalter und Tanz, beendete den Tag. Einmal in der Nähe der tschechischen Grenze fährt man auch gerne in das sogenannte   „Bäderdreieck“. Diese Fahrt  haben wir am 5.Tag unternommen. Ab Eger begleitete uns eine Reiseführerin und wir fuhren zuerst nach Franzensbad – ein Bad mit dörflichem Charakter. In den letzten Jahren, ab 1993 ist sehr viel renoviert worden. Alle Gebäude sind in den Farben gelb und weiß gestrichen. Die Trinkhallen mit den Glaubersalz-Quellen, das Kurhaus mit Spielkasino erstrahlen wieder im alten Glanz. Im Kurpark steht die Bronzefigur eines kleinen Jungen, den kleinen „Franzl“. Das Berühren eines Körperteiles verspricht Fruchtbarkeit. Städtisch vornehm dagegen unser nächstes Reiseziel: das Weltbad Marienbad. Mehrstöckige majestätische Kurhäuser, Hotels und  Geschäfte mit höchsten Einkaufskomfort sind ebenfalls in den Fassadenfarben gelb und weiß gehalten. Laut Aussage der Reisebegleiterin soll diese Farbzusammenstellung Gesundheit und Wohlbefinden signalisieren. Weitere Sehenswürdigkeiten sind in Parks großzügige eingebettete  Kuranlagen, der Rundbau der katholischen Kirche. Diese wird wieder in der letzten Zeit von den Mönchen des Klosters Tepl betreut. In einer kunstvollen altertümlichen Eisenkonstruktion erbauten Trinkhalle trinken die Kurgäste ihre Heilwässer und verweilen dort. Vor dieser Trinkhalle befindet sich auf einen freien Platz ein wasserspeisendes Brunnen-Ensemble, das seine vielen unterschiedlich hohen  Wasserfontänen nach gespielter Musik verändert. Auf der Heimfahrt waren alle Mitreisenden von Marienbad tief beeindruckt wegen der Architektur, den Waldreichtum mit vulkanischen heißen Quellen und das Vorkommen verschiedenartigster Heilwässer auf engsten geographischen Raum.

Unser „ kulturelles Schmankerl“ am 6. Tag unserer Reise war der Besuch der Festspielstadt Bayreuth. Im Festspielhaus auf den „Grünen Hügel“ hatten wir eine separate Führung.Der Baustil, des eng und tiefliegenden Orchesterraums, sowie die gesamte Innenausstattung  besteht aus Holz und die dadurch erzielte Akustik waren beeindruckend. Richard Wagner selbst hat die Baupläne für „ sein Konzerthaus“ erstellt. aus seinen vielen Erfahrungsreisen im In- und Ausland. Grundsteinlegung am 22. Mai.1872, Richtfest am 02. August.1873. Seine Grabstätte und die seiner Frau Cosima haben wir im Garten seines Hauses, genannt „Wahnfried“ besichtigt, ebenso das Neue Schloß mit Markgräfin-Brunnen, das Alte Schloß mit Stadtkirche und das Markgräfliche Opernhaus. Wenige Kilometer vor der Stadt liegt die „Eremitage“, ein vom Roten Main umflossener großzügig angelegter Lustgarten mit Schlössern, den Sonnentempel, Wasserspielen und Laubengängen. Die Rückfahrt führte uns noch vorbei an der Basilika von Gößweinstein mit der meisterlichen Barockausstattung von Balthasar von Neumann. Ein gleichzeitig stattfindendes Orgelkonzert  in der Basilika krönte den Abschluß unserer Tagesfahrt.

Am Morgen des 7. Tages wanderten wir von Muggendorf ein Stück den Frankenweg der Wiesent entlang zur Burg Niedeck – den Wahrzeichen der Franken. Nach beschwerlichem Aufstieg, sahen wir von der Burg, unser  Wanderziel im Tal  liegend, die Stadt Streitberg. Hier ist die bekannte „Alte Kurhaus-Brennerei Steitberg“ beheimatet. Von der Geschäftsführung und den Brennmeister wurden wir herzlich empfangen. Nach aufschlussreicher Betriebsführung  konnten wir im praktischen Teil den Unterschied von Brand-Geist- und Kräuterlikör durch  Produktproben  kennen lernen. „Hertleins Streitberger Bitter“ ist das Spitzenprodukt des Hauses,  welcher aus 53 verschiedener Kräuter, Rinden, Beeren, Wurzeln und Früchten hergestellt wird.

Den Heimweg zu unserem Hotel konnte man zu Fuß oder mit den Planwagen bewältigen. Nach kurzer Ruhepause ging unser Abschiedsabend lustig weiter. Eingeleitet durch ein kalt - warmes Galamenü und Sketche, Gedichte und Musik vorgetragen von der Gruppe. Unsere Inge hat als Erinnerung an die schönen Tage, ein von uns allen am Abend gemaltes Bild, mit Motiven der Reise überreicht bekommen. Aber es hilft kein Sträuben –nach Eintrag in das Gästebuch und Übergabe unseres Vereinswimpels mussten wir leider nach herzlichem Abschied die Heimreise antreten. In Rothenburg ob der Tauber legten wir einen Zwischenstopp ein. Egal, wie viele Touristen sich da tummeln, es ist einfach eine zauberhafte romantische Stadt. Man kann auf der alten Stadtmauer entlanggehen, über den Marktplatz schlendern und das wunderschöne Rathaus bewundern, ebenso die bunten Glasfenster und den Altar von Riemenschneider. Die Weihnachtsgeschäfte von Käthe Wohlfahrt interessierten nicht nur die Japaner. So geht unsere Reise zu Ende. Es waren abwechslungsreiche Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden und sagen „ DANKE INGE „ und fragen gleich nach: Wohin geht es nächstes Jahr?

Der TSV 1848 Hungen e.V., unter der Leitung von Inge Jackl, hat wieder eingeladen,
diesmal zu einer 8-tägigen Reise nach Trier und Umgebung.
Ausflug Moselschleife
Die erste Rast wurde in Koblenz am Deutschen Eck mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein gemacht. Durch malerische Weinorte ging es weiter der Mosel entlang bis nach Igel, in das sehr schöne Hotel „Igeler Säule“. Am nächsten Tag schon ging es unter charmanter, weiblicher und sehr sachkundiger Führung nach Frankreich. Metz an der Mosel war unser Ziel mit seiner gotischen Kathedrale und den berühmten Fenstern (unter anderem auch von Chagall), den römischen Überresten und dem so liebenswerten Baustil dieser französischen Stadt. Ein Entspannungstag führte uns moselaufwärts über Saarburg nach Mettlach zur Besichtigung der Firma Villeroy & Boch, untergebracht in einer mittelalterlichen Klosteranlage. Nach  Besuch des Museums mit sehenswerter Ausstellung aller jemals hergestellten Produkte der Firma blieb noch genügend Zeit ein bisschen Geld anzulegen in schönen Dingen aus Porzellan, bevor es weiterging um von oben her auf die Schleife der Saar zu schauen. Für den Tagesausflug nach Belgien war die Besichtigung der Tropfsteinhöhle Han-Sur-Lesse in den Ardennen geplant, 2 Stunden in der wunderschönen Höhle, Ton- und Lichtschau und Bootsfahrt auf dem unterirdischen See. Das Mittagessen war für manche etwas abenteuerlich. Viel römische Bauwerke und Mittelalterliches am nächsten Tag - Trier stand auf dem Programm. Mit Konstantinbasilika, Dom, Porta Nigra und der mittelalterlichen Handelsstadt  ein wunderschöner und lehrreicher Tag! 

Noch ein Land haben wir bereist – Luxemburg. Das Land der Superlative, was Finanzlage, Arbeitslosigkeit, Wirtschaft betrifft, das Land, wo die Politik für Europa gemacht wird. Die Stadt Luxemburg haben wir besichtigt mit ihrem Kronprinzenpalast, den Festungswällen, dem Dom, der Altstadt auf dem Felsen und der Vorstadt im Tal, dem Markt und Flohmarkt, den Banken und dem Europaviertel. Die Rückfahrt ging über das schöne Müllertal nach Echternach, einer Benediktinerabtei, auch bekannt durch die Echternacher  Springprozession an Pfingsten. Der Wettergott hatte in dieser Woche ein Einsehen mit uns- wenn es geregnet hat dann immer nur als wir im Bus saßen. So war es auch auf der Rückfahrt, die imposante Burganlage von Vianden haben wir vom Bus aus gesehen. 

Aber eine Moselschifffahrt fehlt uns noch im Programm, die machten wir am vorletzten Reisetag. Nach ausführlichem Stadtbummel im Fachwerk- und Weinstädtchen Bernkastel ging es mit dem Schiff nach Piesport, von dort durch die Eifel nach Igel, wo direkt neben dem Hotel ein originales fast 2000 Jahre altes römisches Denkmal steht, die berühmte Igeler Säule. 

Nach Verabschiedung der in allen Sparten sehr beschlagenen Reiseleiterin und dem netten Gastwirtsehepaar ging es zur letzten Etappe, dem Heimweg. In Idar-Oberstein, der berühmten Edelsteinstadt, war die Möglichkeit unser letztes Geld anzulegen, und dann freuten wir uns auch schon wieder auf die Heimat.

Es war eine wunderschöne harmonische Reise ohne Zwischenfälle dank der guten Organisation, und wir sind schon sehr gespannt, welche Ziele sich Inge Jackl für das Jahr 2007 ausdenken wird! 

Wir sind dabei!

Unvergessliche Tage am Bodensee   

Seniorengymnastikgruppe "SOOO Vital" des TSV 1848 Hungen auf großer Fahrt

Zu einem achttägigen Ausflug erlebten wir wunderschöne Tage rund um den Bodensee. Bei noch bedecktem Himmel ging es mit unserem altbewährten Fahrer Norbert gen Süden zu unserem Standquartier Altdorfer Hof in Weingarten.

Am zweiten Tag, bei strahlendem Sonnenschein, fuhren wir von Friedrichshafen, vorbei an Lindau und der Seefestspielstadt Bregenz, nach St. Gallen. Hier bewunderten wir das mittelalterliche Stadtbild und die bekannte Stiftskirche mit dem berühmten Chorgestühl. Weiter ging es mit kleinen Umwegen über Land zur Schwägalp unterhalb des Säntis mit Möglichkeit zur Seilbahnfahrt zum Gipfel und zur Besichtigung einer Käserei. Bergab fuhren wir Richtung See und von  Romanshorn nahm uns die Fähre mit nach Meersburg.

Das schöne Wetter begleitete uns auch beim nächsten Ausflug nach Meersburg. Schloss, Oberstadt, alte Burg, Unterstadt und Uferpromenade wurden besichtigt und danach mit der Fähre nach Konstanz übergesetzt. Nach Besichtigung des Hafens, mit dem Wahrzeichen der Stadt, der „Hübschlerin“ und der Stadt mit dem Konzilgebäude und den Patrizierhäusern ging es weiter nach Stein am Rhein mit den wundervoll bemalten kostbaren Stadthäusern, die Dank einer Stiftung sehr gut erhalten sind. Da Schaffhausen nicht weit entfernt ist, schloss sich der Rheinfall gleich noch an und über die Hegauer Berge, in der Gegend von Singen, ging es wieder zurück. Einen wunderschönen Abschluss bildete die Besichtigung der Rokokokirche von Peter Thumb in Birnau mit dem herrlichen  Ausblick über das Schwäbische Meer.

Wer am Bodensee ist, muss die Insel Mainau besuchen. Es war die ideale Blütezeit für Rosen und Sommerblumen und die bunten Garten- und Parkgestaltung lässt die Besucher immer wieder staunen.

Nach einem kräftigen Gewitter in der Nacht folgten am nächsten Tag ein Besuch des sehr interessanten Zeppelinmuseum in Friedrichshafen und ein Stadtbummel in der malerischen Altstadt Lindau-Insel. Am Spätnachmittag besuchten wir noch eine Obstplantage mit Verköstigungen von feinen Obstwässerchen. 

Die Abende konnten wir immer im Hotelgarten geniessen mit viel Gesang und Gelächter, die SOOO VITAL-Liederbücher waren natürlich auch dabei und die unentbehrliche Mandoline und das Akkorde

Der 6. Tag führte uns  bei schlechtem Wetter durch das Allgäu mit Besichtigung der Stadt Wangen, besonders sehenswert mit seinen Stadttürmen, den Zunfthäusern und den schönen Brunnen. In Obersdorf hat uns das Wetter dann ganz und gar im Stich gelassen und das Nebelhorn machte seinem Namen alle Ehre.

Ein ganzer Tag blieb uns für Weingarten und Ravensburg. In der Basilika von Weingarten hatten wir eine sehr interessante und ausgiebige Führung und nachmittags einen Bummel durch die pulsierende Innenstadt, die Fußgängerzone und den Wochenmarkt mit seinem geschäftigen Treiben.

Der darauf folgende Abschlussabend war mal wieder eine großartige Sache. Immer wieder entpuppen sich tolle Schauspieler  in der Gruppe und das ganze Hotel hat unsere Aufführungen genossen und mitgesungen bis spät in die Nacht.

Ein ganz großer Dank ging von den Mitreisenden an die Leiterin Inge Jackl, die die Fahrt wieder hervorragend geplant und durchgeführt hat und auch einen großen Anteil an der Harmonie hatte, die deutlich zu spüren war!

Vom Hotelbesitzer herzlich winkend verabschiedet ging es auf den Heimweg. Über dem sonnenbestrahlten Bodensee glänzten in der Ferne die Schweizer Berggipfel mit frischen Schneehauben und zum Abschied grüßte noch ein Zeppelin in der Ferne.

Die Senioren-Gymnastikgruppe des TSV 1848 Hungen machte sich munter auf den Weg
zu einer herbstlichen Erlebniswoche nach Südtirol.
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Mit der Firma Bethke und „unserem Norbert", der uns mit altbekannter Sicherheit chauffierte, beladen mit allen möglichen Musikinstrumenten, extra angefertigten Liederbüchern, Badesachen, Wanderstiefeln, Kleidung für warmes- und gegen kaltes Wetter ging es los.

In Kufstein hatten wir eine längere Rast um die schöne alte Stadt zu besichtigen, dann ging es weiter bei angenehmen Temperaturen in's Hotel Seeber nach Ratschings bei Sterzing. Am Abend fand noch eine kleine Vorstellungsrunde der 30 Teilnehmer statt bevor alles zur wohlverdienten Nachtruhe ging.

Am nächsten Morgen ging es auf der Brennerautobahn nach Klausen wo wir unseren sehr liebenswerten Reiseleiter „Sepp" für die nächsten Tage begrüßen konnten. Auf der alten Brennerstraße fuhren wir durch kleine liebenswerte Ortschaften bis Bozen und weiter zu unserem Tagesziel, der Stadt Meran. Meran, früher ein bekannter Kurort für prominente Leute, hat seinen Weltstadtflair ein bisschen verloren aber sich noch viel von seiner Ursprünglichkeit und seinen alten Bauten bewahrt. Das glanzvollste ist zweifellos die Kurpromenade entlang dem Fluss Etsch mit dem wunderschönen Kurhaus und dem großen Park mit dem alten Baumbestand.

Zu Mittag führen wir hinauf nach Dorf Tirol von wo man einen wunderbaren Überblick über die Weinberge und die sonnenbeschienene Ebene von Meran hat. Als krönender Abschluss ging es noch zu einem privaten Weinbauern zum törgeln, d.h. Wein trinken, Maronen und Walnüsse knabbern in angenehmer Runde.

Am nächsten Tag schloss sich eine Untertagebesichtigung des Besucherbergwerks in Ridnaun am Schneeberg an, das höchstgelegene Silber-, Blei- und Zinkbergwerk Europas. Die Metalle wurden aus 2000 m Höhe in's Tal befördert und wurden für die Münzprägung benötigt. Im Museum war auch eine kleine Ausstellung über die größte Frau der Welt, in dieser Gegend geboren, deren Familienangehörige ihr nur bis zur Taille gingen.

Nachdem wir die Strapazen dieser Bergleute gesehen haben waren wir froh, mit dem Bus auf den Jaufenpass gefahren zu werden. Aber das leckere Abendessen musste doch noch verdient werden - wir wanderten durch die Gilfenklamm aufwärts, die einzige Klamm der Welt, die sich durch weißen Marmor geschnitten hat,

Am nächsten Morgen war das ideale Wetter für die Dolomitenrundfahrt, wir fuhren zum Grödner Joch mit Blick auf Sella und Cirspitzen, zur Kirche von Colfosco, zum Lagazoi und Col di lana, einem Berg, der im l. Weltkrieg bei den Kämpfen halb weggesprengt wurde, zum Pordoijoch. Dort konnte man eine kurze Wanderung machen oder mit der Seilbahn auf die Sella fahren in Richtung Boe-Spitze. Der Kreis um den markanten Sellablock schloss sich mit dem Langkofel, St. Christina, St. Ulrich und sehr zufrieden kehrten wir nach Hause zurück.

Wie wir es schon gewohnt waren brachte der nächste Tag nach Nebelauflösung auch wieder schönes Wetter. Wir besichtigten Kastelruth wo gerade ein „Spatzenfest" in Vorbereitung war und fuhren mit der Seilbahn auf die Seiseralm. Eine kleine Wanderung zur Ritsch Alm war angesagt mit angenehmem Aufenthalt. Dann hatten wir noch die Freude von unserem Führer Klausen gezeigt zu bekommen, eine sehr schöne alte Stadt, die zwischen Berg und Fluss nur Platz hat für eine Straße und 2 Reihen Häuser, abhängig von Erdrutschen und Hochwassem, aber sehr liebenswert.

Sterzing stand auch noch auf unserem Programm, eine wunderschöne historische Innenstadt mit Treppen und Giebeln, die sich zu einer ganz bekannten Einkaufsstadt mit italienischem Flair gemausert hat. Nach einem freien Nachmittag waren wir alle munter und gerüstet für unseren bunten Abend. Mit vielen Liedern (vor allem das „Rentnerlied" hat es uns angetan) Sketchen, Gedichten über Kartoffeln und Anderes feierten wir einen sehr unterhaltsamen langen Abend, unterstützt von den Musikanten und den Gastgebern mit Maronen, Walnüssen und Schinken. Überhaupt waren wir von der Tiroler Küche sehr beeindruckt die uns doch einiges Neue geboten hatte.

Der letzte Tag gehörte der Stadt Bozen und der Bozener Weinstraße. Bozen, die aufstrebende und pulsierende Stadt im Norden, strotzt vor Temperament und Leben. Die anspruchsvollen Geschäfte laden zum Kaufen ein, der Gemüsemarkt quillt über von Angeboten an leckeren Dingen, überall wird gebaut. Wir fahren die Weinstraße entlang zum Kälterer See und bestaunen die endlosen Weinfelder und -Hänge.

Im Trient machten wir einen sehr angenehmen Halt - die Tische wurden für uns unter den Weinreben gedeckt und wir wurden typisch italienisch bewirtet mitten unter den blauen und weißen Trauben. Schöner konnte es nicht werden deshalb mussten wir nach acht Tagen den Heimweg antreten.

Dank der wunderbar vorgeplanten Reise von der Gymnastikgruppenleiterin Inge Jackl, der sehr harmonischen Gruppe und dem guten Reiseleiter ist alles wunderbar verlaufen und wir werden noch oft schmunzeln beim Anschauen der Bilder.

Die ganze Gruppe freut sich schon auf die nächste Sooo-Vital Reise Ende Juni 05 an den Bodensee.


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